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Daniela Krien war eine Entdeckung. Ihr 2011 erschienener Debüt- Roman spielt 1990 auf dem Land, in einem Dorf nahe der einstigen deutsch-deutschen Grenze. Es ist ein Dorf scheinbarer Idylle, trügerischer Ruhe, ein Dorf, in dem eine jäh aufflammende Liebesgeschichte zwischen einer 17jährigen und einem wesentlich älteren Einsiedler-Bauern nicht vorkommt und wenn doch, auch nicht geduldet wird. Daniela Krien meißelt Sätze wie Skulpturen, um die Stille, hinter der es brodelt, in sachlich-distanziertem Ton zu erzählen. Bis auf einen Band mit Erzählungen (Muldental, Graf Verlag 2014) haben wi...

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