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Es gilt als anstössig, in einer Buchkritik einen (anderen) Literaturkritiker zu zitieren. Dennoch möchte ich den (ich gebe es zu) von mir bewunderten Buch-TV-Entertainer Denis Scheck in seinem Plädoyer für die lohnende Lektüre des Romans  "Unterleuten" von Juli Zeh zitieren: "Genauso sieht sie aus: Die Wahrheit großer Literatur." Er bezieht sich mit der Bemerkung auf ein Zitat aus dem Roman: "Es gibt keine Wahrheit, es gibt nur Perspektiven." In der Tat öffnet dieses literarische Panorama einer brandenburgischen Dorfsoziologie Einblicke in viele, speziell von der deutschen Geschichte ge...

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